KI-Fortbildung für Lehrkräfte: was darin passiert.

Inhalte, Ablauf und Voraussetzungen — und die Grenzen, die genauso zum Thema gehören wie die Möglichkeiten.

Die kurze Antwort

Eine KI-Fortbildung für Lehrkräfte vermittelt den praktischen Umgang mit ChatGPT und vergleichbaren Werkzeugen: Prompting, Unterrichtsvorbereitung, Recherche und Materialerstellung — geübt an eigenen Beispielen und mit klarer Benennung der Grenzen.

Voraussetzungen

Keine technischen. Der Einstieg erfolgt über die Anwendung, nicht über die Technik. Gebraucht werden ein eigenes Gerät, ein Zugang zu einem der gängigen Werkzeuge und ein oder zwei konkrete Aufgaben aus dem eigenen Fach, an denen geübt wird.

Typischer Ablauf

1. Einordnung

Was diese Werkzeuge tatsächlich tun, worin sie sich unterscheiden und warum sie überzeugend klingende, aber falsche Antworten geben können. Ohne diese Einordnung entsteht entweder Überschätzung oder pauschale Ablehnung.

2. Prompting

Wie eine Anfrage aufgebaut sein muss, damit etwas Brauchbares herauskommt: Rolle, Aufgabe, Kontext, Format, Beispiel. Und wie man ein mittelmäßiges Ergebnis gezielt überarbeitet, statt neu anzufangen.

3. Anwendung im eigenen Fach

Der größte Teil der Zeit. Gearbeitet wird an Stundenentwürfen, Differenzierung, Aufgabenvarianten, Textanpassungen auf verschiedene Niveaustufen und an Rückmeldungen.

4. Grenzen und Verantwortung

Wo die Ergebnisse geprüft werden müssen, wofür diese Werkzeuge nicht eingesetzt werden sollten und worauf im Umgang mit personenbezogenen Daten zu achten ist.

Was nicht dazugehört

  • Sie ersetzt keine datenschutzrechtliche Beratung.
  • Sie trifft keine Entscheidung darüber, welche Werkzeuge an einer Schule zulässig sind — das verantworten Schulträger, Schulleitung und Kultusverwaltung.
  • Sie liefert kein fertiges Medienkonzept.

Was sie leistet: Lehrkräfte können die Werkzeuge danach eigenständig und mit realistischer Erwartung einsetzen.

Formate

  • Impuls in einer Konferenz, etwa eine Stunde
  • Halbtägiger Workshop mit praktischen Übungen
  • Ganztägiger pädagogischer Tag, auch mit parallelen Gruppen
  • Online oder vor Ort an der Schule

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine KI-Fortbildung für Lehrkräfte?

Die Spanne reicht vom einstündigen Impuls in einer Gesamtlehrerkonferenz über einen halben Tag bis zum ganztägigen pädagogischen Tag. Für den Einstieg mit praktischen Übungen sind etwa drei Stunden ein guter Richtwert.

Wird an eigenen Unterrichtsbeispielen gearbeitet?

Ja, das ist der Kern. Nach einer kurzen Einführung arbeiten die Teilnehmenden an eigenen Stunden, Materialien und Aufgabenstellungen aus ihren Fächern. Ohne diesen Bezug bleibt der Transfer in den Alltag meist aus.

Was leistet eine KI-Fortbildung ausdrücklich nicht?

Sie ersetzt keine datenschutzrechtliche Beratung und keine verbindliche Vorgabe des Schulträgers oder der Kultusverwaltung. Sie vermittelt den praktischen Umgang mit den Werkzeugen und macht die Grenzen sichtbar; rechtliche Freigaben trifft die Schule.

Was kostet eine KI-Fortbildung?

Fortbildungen haben einen Paketpreis je Format und Umfang; er richtet sich nach Dauer, Gruppengröße und Vorbereitungsaufwand. Genannt wird er nach einer kurzen Abstimmung und nicht pauschal auf der Website — ein Impuls in einer Konferenz und ein ganztägiger pädagogischer Tag sind zwei verschiedene Dinge.

Weiterlesen

Ein Termin für Ihr Kollegium?

Schreiben Sie kurz, um welche Schulart es geht und wie viel Zeit zur Verfügung steht. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.

Anfrage stellen